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Wir produzieren sie von unserer Geburt bis zu unserem Tod. Der Vorgang ist genauso natürlich wie das Atmen. Doch viele Menschen können ihren Anblick, ihren Geruch, den Kontakt mit ihr nicht ertragen. Wir entledigen uns ihrer hinter geschlossenen Türen, lassen sie in sauberen, weißen Toiletten verschwinden und erwähnen sie im gepflegten Gespräch mit keinem Wort. Sie ist eines der letzten Tabus der »zivilisierten« Gesellschaft. Schluß damit! Sie ist die am meisten unterschätzte Ressource der Welt. Wir können damit kochen und bauen, wir können sie bewundern und uns sogar mit ihr schmücken. Sie ist immer einzigartig (kein Exemplar gleicht dem anderen). Sie ist so alt wie die Schöpfung. Es wird nie Mangel an ihr sein. Es ist an der Zeit, der Scheiße ein Loblied zu singen.
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